Zukunft voraus

Europa schaut nach vorn, aber nicht in die Wolken

Keynotes

»Disruption« und »Schöpferische Zerstörung« …

Die Amerikaner lieben es. Bloß ist echtes »disruptives« Denken  leider anstrengend, so gar nicht simpel und das Gegenteil des KISS-Prinzips. Zerstörerisch ist es schon gar nicht. Im Gegenteil: Wissenschaftliche Zukunftsforschung (in Europa bis heute nicht etabliert) blickt nach vorn – zu diesem Zweck aber in die Tiefe. Der Kontinent sucht seit 3.000 Jahren Gehalt und Substanz, keine Aliens. Wer von unserer Disziplin behauptet, sie sähe Dinge, die andere noch nicht sehen könnten, bedient einen Mythos, den sie selbst erfunden hat. Eher gilt: Sie e-n-t-b-i-r-g-t; Bedeutungen, Möglichkeiten und Unterscheidungen, die zwar »da«, in der Gegenwart aber noch eingefaltet sind. Denn das, was kommt, liegt in Gestern und Heute als Potenzial bereits vor: logisch! Wissenschaftliche Zukunftsforschung faltet auseinander, was eine Gesellschaft – aus unterschiedlichen Gründen – sich weigert, zur Kenntnis zu nehmen. Wenn’s gut läuft, auch bloß übersieht. Das loten wir aus für Unternehmen und NPO. Mit Antezipationen (lat. ante-capio), Early Warning, Langfrist-Bewertungen.

 In Fort- und Weiterbildungen, Keynotes und Vorträgen, auf Podien, bei Thesen- und Gesprächsabenden sowie mit Food for Thought zum Nachlesen.