Happy Birthday, 2014!

Alle Jahre wieder …  droht die S p ö k e n k i e k e r e i …

 

„Personalisierung“ ist so ein Buzz-Word, brauchbar für nahezu alles (Bildungsmarkt, Marketing, Gadgets, Verkauf …). „Was kommt nach der Share Economy?“ ist ebenfalls ein Renner – wenngleich es bislang deutlich mehr Fans als reale Nutzer von ihr gibt. Um die Folgen der Datenspionage kommt auch kein interessierter Zeitgenosse herum. Die IT-Branche preist bereits ultimative Lösungen zur Datenspionage-Abwehr an – und manch einer fragt sich, wo die plötzlich herkommen (und vor allem: Warum erst jetzt…?).

 

Stoff für Prognosen gibt’s also genug.

Aber gibt’s auch Rückschauen zu Zwecken einer künftig besseren Vorschau?

 

Was uns als Zukunftsforscher immer wieder verblüfft, ist, dass sich zwar unsere Gesellschaft, Wirtschaft, Technologie und vieles andere rasend schnell verändern – nur das Zukunftsmanagement nicht! Wie eh und je operieren die Experten mit Szenarien, Trends, Prognosen und Simulationen. Daran ist natürlich nichts „falsch“. Aber wieso sollte sich eigentlich immer nur der Gegenstandsbereich von Zukunftsmanagement ändern – nur die Instrumente, die diesen für künftige unternehmerische Zwecke zu beurteilen haben, nicht?

 

Okay, hin und wieder wird Wehmut spürbar. „Prognosen werden immer unzuverlässiger“. Oder „Eigentlich gibt’s heute viel zu viele Trends!“. Na klasse. Aber methodische Konsequenzen aus solchen Einsichten? Fehl-anzeige. Wie könnte man heute einer stetig steigenden Umfeldkomplexität, dem vermehrten Aufkommen „Schwarzer Schwäne“ (unkalkulierbare Störereignisse) und Schwierigkeiten beim Trend-Auswählen denn besser, angemessener, vielleicht sogar auf neuen Wegen beikommen?

 

Zum Beispiel darum gehts.

 

 

 

Fazit

 

Moderne Marktbedingungen und die Erfahrungen, die Zukunftsmanager mit ihnen machen, haben eine Fülle von Lektionen im Gepäck, wie man Zukunft trotz Bedingungen hoher Komplexität erfolgreich bearbeiten kann. Dass dieses Geschäft schwieriger wird, ist klar. Unklar ist, wieso man glaubt, dafür immer nur die gleichen Tools verwenden zu müssen – anstatt die Lektionen der jüngeren Vergangenheit in das eigene Methoden-Repertoire einzuarbeiten.

 

Dazu gilt allerdings, wie immer: Denken auf Vorrat. Mitdenken ist Pflicht.

Dabei wünschen wir allen Zukunftsgestaltern viel Erfolg und alles Gute im Neuen Jahr!